Aktionäre ·Deutschland ·deutschsprachiger Raum ·Dr. Sebastian Grabmaier ·Finanz- und Versicherungsprodukte ·Finanzen ·Informationen ·JDC Group AG ·Jung DMS & Cie ·kompetente Beratung ·Kunden ·Ralph Konrad ·Stefan Bachmann ·Vermögensverwaltung ·Zukunft

Rente – gesetzliche Altersvorsorge alleine reicht nicht

Rente – Der Freibetrag in der gesetzlichen Altersvorsorge schrumpft jedes Jahr. Ganz im Gegenteil zum versteuernden Anteil, dieser steigt seit 2005 kontinuierlich an. Dieses Jahr erreicht dieser steuerpflichtige Anteil für alle neuen Rentner 78 Prozent. Bis 2040 könnte der Rentenfreibetrag komplett verschwunden sein, dann werden 100 Prozent der gesetzlichen Altersvorsorge – Rente versteuert.

Rente - gesetzliche Altersvorsorge
Rente – gesetzliche Altersvorsorge

Rente – gesetzliche Altersvorsorge

Eine zusätzliche, private Vorsorge ist maßgeblich, um die häufig unterschätzte Vorsorgelücke im Rentenalter zu schließen.

Der Ruhestand sollte eine schöne Sache sein. (…) Es braucht eine private Vorsorge, um im Alter einen angemessenen Lebensstandard fortführen zu können.

„Der Ruhestand sollte eine schöne Sache sein. Damit das trotz steigender Besteuerung der gesetzlichen Rente so bleibt, ist zusätzliche Absicherung für das Alter immer wichtiger“, so Jacques Wasserfall Vorstand Life Technical der Zurich Gruppe Deutschland. „Es braucht eine private Vorsorge, um im Alter einen angemessenen Lebensstandard fortführen zu können, da sind sich alle Experten einig.“

Steuerpflichtig sind alle Rentner. Wie viel Steuern ein Rentner zahlen muss, hängt unter anderem davon ab, wann er in Rente geht. Wer vor 2005 in Rente gegangen ist, muss lediglich 50 Prozent der jährlichen Renten versteuern. Die restlichen 50 Prozent bilden den sogenannten Rentenfreibetrag. Bis 2040 ist dieser Rentenfreibetrag komplett verschwunden. Wie viel Geld einem wirklich bleibt, macht der Blick auf das allgemeine Rentenniveau deutlich: Das liegt derzeit bei rund 48 Prozent des letzten Bruttogehalts und ist noch bis 2025 festgeschrieben. Danach wird es wieder neu verhandelt von Bundestag und Bundesrat.

Die Vorsorgelücke ist ein unterschätztes Risiko

Viele Bürger unterschätzen das Risiko einer Vorsorgelücke im Rentenalter. Nur knapp 50 Prozent der Deutschen sorgen für das Alter vor. Das bestätigen Studien wie der Sirius Campus Kundenmonitor Assekuranz 2018. Insbesondere bei jungen Leuten (bis 25 Jahre) ist der Anteil gering. Nur rund 35 Prozent machen sich Gedanken um ihr späteres Auskommen.

„Dass die staatliche Rente schrumpft, liegt auf der Hand. Viel wichtiger ist also die Frage nach dem Wie der privaten Vorsorge“, ergänzt Wasserfall. „Immer beliebter werden sogenannte fondsgebundene Rentenversicherungen. Hierbei fließt das Geld der Sparer in einen Fonds – meist ein Bündel aus Anleihen, Aktien und Immobilienanteilen. Je nach Aktienanteil können fondsgebundene Rentenversicherungen trotz niedriger Zinsen größere Renditechancen bieten.“

 

Quelle: JDCnews

Teilen Sie diesen Beitrag

2 Gedanken zu „Rente – gesetzliche Altersvorsorge alleine reicht nicht

  1. Das ist richtig! Die Altersvorsorge vom Staat reicht schon lange nicht mehr. Arbeiten bis zum Umfallen. Ins Sozialsystem einzahlen bis zur Belastungsgrenze. Raus kommt fast nichts mehr. Zuviele sind befreit von der Einzahlung in die gesetzliche Rentenkasse, das ist dann aber kein Sozialsystem mehr. Sozial wäre wenn alle einzahlen müssten, und zwar alle den gleichen Prozentsatz vom jährlichen Einkommen. Ein Blick in die Schweiz genügt, dort zahlt jeder in die Rentenkasse ein, ohne eine Obergrenze. Das ist doch sozial.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.